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Einweihungsfest im neuen Hauptsitz in Simonswald
Von links: Richard Drautz, Staatssekretär im Wirtschaftministerium von Baden Württemberg; Regina Rosenberger, Personalleitung der Rosenberger AG; Gerhard Rosenberger, Vorstandsvorsitzende der Rosenberger AG
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- Fotos vom 1.Tag des 3-tägigen Einweihungsfestes in Simonswald
- Fotos vom 2.Tag des 3-tägigen Einweihungsfestes in Simonswald
- Fotos vom 3.Tag des 3-tägigen Einweihungsfestes in Simonswald
Juni 2008
Mit der Segnung der Betriebsräume und einem dreitägigen Einweihungsfest untermauerte die Rosenberger AG ihr Bestreben, ihre Produktions- und Entwicklungsarbeit am neuen Hauptstandort in Obersimonswald auf ein stabiles Fundament zu stellen.
"Es sollen sich ja alle darüber freuen," wünschte der Chef der weltweit agierenden Firma schlicht bei der offiziellen Eröffnung der mehrtägigen Feierlichkeiten am Donnerstagmorgen.
Dieser Tag bot Politikern der unterschiedlichen Ebenen Gelegenheit, den Betrieb unter die Lupe zu nehmen.
Die ganztägige Präsentation der Maschinen lieferte Einblicke in die Arbeit und die Fachvorträge der kooperierenden und ausstellenden Unternehmen beziehungsweise Lieferanten richteten sich insbesondere an die Beschäftigten und Experten dieser Branche.
Die kirchliche Segnung der Betriebsräume durch den katholischen Pfarrer Michael Spath brachte die religiösen Wertmaßstäbe zum Ausdruck, die in dieUnternehmensphilosophie der Familienaktiengesellschaft einfließen.
Zum Spanischen Abend mit passender kulinarischer und musikalischer Umrahmung und zur Live-Übertragung des EM-Viertelfinales war Donnerstagabend dann bereits die gesamte Bevölkerung eingeladen.
Gerhard Rosenberger begrüßte am Morgen alle geladenen Gäste und bot ihnen einen kurzen Einblick in die Historie der Firma.
Bürgermeister Reinhold Scheer dankte der Unternehmer "für die unbürokratische Hilfe vor Ort".
Anerkennung zollte er auch der Firma "Goldbeck Bau Ost" in Thüringen für die "schlüsselfertige Betriebsgebäudeerrichtung in nur sieben Monaten" .
Die Ausführung musste aufgrund der laufenden Auftragsgeschäfte derart zügig vonstatten gehen "und hat geklappt" .
Die ersten Anfänge seines Unternehmens datiert Gerhard Rosenberger auf das Jahr 1980. "Die Motivation kam damals von Opa, mit der Unterstützung meiner Frau Regina ging es weiter."
Seit 1986 konzentriert sich die "Rosenberger AG" auf den Bau von Sondermaschinen sowie Anlagen und Maschinen zur Rohrbearbeitung, mit rund 70 Mitarbeitern an zwei Standorten:
In Apolda in Thüringen werden die Standardmaschinen produziert und seit Februar werden innovative Techniken und Automatisierungssysteme mit den dazugehörigen Dienstleistungen am neuen Hauptsitz in Simonswald (zuvor in Gütenbach) entwickelt und konzipiert.
"Die Roboterbiegeanlage, der Twister, ist ein Patent von uns" , erklärte Rosenberger. Die Nachfrage nach diesem automatisierten System sei so groß, dass die Firma mit der Produktion kaum nachkomme. Deshalb musste die Produktions- und Entwicklungsstätte erweitert werden.
Der neue Standort gewährleiste das optimal. 60 Prozent der Maschinen und Anlagen werden in Deutschland vertrieben, 40 Prozent finden ihren Absatz bisher großteils innerhalb von Europa, aber zusehends auch weltweit:
"Derzeit sind wir dabei, die Vertriebsaktivitäten nach Russland auszuweiten." Im Thüringischen Werk gibt es bereits zwei Lehrlinge, "in Simonswald beginnen wir jetzt mit der Ausbildung von weiteren zwei" .
Quelle: Badische Zeitung vom 21. Juni 2008, Autorin: Karin Heiß
